Phlebödeme entstehen infolge von Schädigungen der Venen und Venenklappen und betreffen vor allem die Beine. In diesem Fall ist der Rückfluss des venösen Blutes gestört, wodurch es zu Stauung und Druckaufbau in den Venen kommt. Durch die sog. Filtration „drückt“ sich vermehrt Flüssigkeit durch die Gefäßwand hindurch in das umliegende Gewebe. Charakteristisch für Phlebödeme ist, dass nach dem Drücken mit einem Finger eine Delle im Gewebe zurückbleibt. Nach langem Stehen oder Gehen können Phlebödeme kurzfristig auftreten und auch wieder zurückgehen. Bestehen Sie länger, kann sich eine bläulich bis bräunliche Verfärbung der Haut zeigen. Dauerhaft bestehende Phlebödeme können eine Schädigung des Lymphgefäßsystems bewirken und sollten deshalb nicht unbehandelt bleiben.

Quelle: Julius Zorn GmbH, Aichach